© Altochor 2015
Arcangelo Corelli, Concerto grosso G moll, Opus 6 Nr. 8 Antonio Vivaldi, "Der Winter" aus den vier Jahreszeiten Kantate zur Adventszeit von Klaus Heizmann O komm, o komm Emanuel
Das Concerto grosso in G moll, Opus 6 Nr. 8 von Arcangelo Corelli (1653-1713) wurde wohl um 1690 komponiert und ist mit dem Titel "fatto per la notte di natale" überschrieben, was ihm den Namen "Weihnachtskonzert" gab. Das Ensemble core plus mit Alexander und Eveline Möck an den beiden Violinen sowie Arthur Gebhardt am Violoncello und Wolfgang Kraemer am Cembalo war eine minimale Besetzung für ein solches Konzert und trotzdem entwickelten diese vier Musiker einen Klang, der dem eines kleinen Streichorchesters in nichts nachstand. Ganz im Gegenteil waren die Stimmen ungewohnt transparent und klar, was dem ganzen Konzert eine besonders sublime Note verlieh. Das gleiche Ensemble (core plus) führte auch den Winter aus den vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi (1678-1741) auf. Auch hier konnten die vier Musiker durch ungewöhnliche Durchsichtigkeit der Stimmen überzeugen. Die verschiedenen Winterstimmungen wurden auf einem so hohen Niveau interpretiert, wie es sonst nur in großen Konzertsäalen geboten wird. I Allegro non molto Vor Kälte zittert man inmitten des eisigen Schnees bei heftiger Böe eines bitterkalten Windes; man läuft, mit den Füßen unablässig stampfend; und wegen des strengen Frostes klappert man mit den Zähnen. II Largo Ruhige und frohe Tage am Feuer, während draußen Hunderte vom Regen durchnässt werden. III Allegro Man geht auf dem Eis, mit langsamem Schritt, aus Furcht, bei unvorsichtiger Bewegung hinzufallen. Man geht schnell, rutscht aus und fällt zu Boden, geht erneut auf dem Eis und läuft schnell, bis das Eis kracht und zerbricht. Man hört sie aus der eisernen Pforte heraustreten, Südostwind, Nordwind und alle Winde im Krieg: So ist der Winter, wie er Freude bereitet. Klaus Heizmann (geboren 1944) ist zwar ein zeitgenössischer Komponist kirchenmusikalischer Werke, aber seine Harmonik ist so schlicht, dass sie vielleicht gerade deshalb so eindringlich und ergreifend wirkt. Die kleine Adventskantate wurde aufgeführt vom Chor des Gesangvereins Frohsinn, vom Kinderchor des Gesangvereins, begleitet von den Instrumentalisten core plus unter der Gesamtleitung von Alexander Möck. Sprecher war Diakon Robert Kröpfl, die Solostimmen wurden von Susanne Allers, Johanna Mair, Konrad Cremer und Matthias Spengler gesungen. Die Adventskantate hat die Vorfreude wie auch die Freude an sich zum Hauptthema. Alle acht Stücke atmen diese Freude, meist sehr packend, manchmal aber auch versteckt wie hinter einem Schleier: "Der Himmel freue sich" "Machet die Tore weit" "Die Freude wird kommen" "Die mit Tränen säen" "Nun öffnet eure Türen" "Dies ist der Tag" "Wenn wir von den Kindern lernen" "Gelobt sei, der da kommt" Der vierstimmige Chorsatz am Ende des Konzertabends wurde a capella vom Chor vorgetragen und dann mit instrumentaler Verstärkung von den Zuhörern mitgesungen. Am Ende gab es stehenden Beifall.
Altochor
Auftritte (Historie)
Adventskonzert am 4. Dezember 2011
Das   Adventskonzert   wurde   am   Sonntag,   den   4.   Dezember   2011   in   der   Pfarr-   und   Klosterkirche   Altomünster   unter   der   Leitung   von   Alexander   Maria   Möck aufgeführt.   Die   Kirche   war   praktisch   bis   auf   den   letzten   Platz   besetzt.   Die   Besucher   kamen   nicht   nur   aus Altomünster,   sondern   kamen   teilweise   aus   Orten von über 30 km Entfernung.