Alto Rößler 1927-1939, 1949-1967
Alto   Rößler   (1901-1968)   war   bereits   im   Alter   von   10   Jahren   Singschüler   beim   Hauptlehrer   Matthias Götzl.   Zugleich   erlernte   er   während   seiner   Volksschulzeit   Klavier   und   Violine.   Neben   seiner   Lehre   als Bankkaufmann   bildete   er   sich   musikalisch   weiter. Ab   1922   war   er   als   Sänger   im   Kirchenchor   und   wurde ab    1925    durch    Chorregent    Franz    Xaver    Geisenhofer    zum    Orgelspieler    ausgebildet.    Mit    der Konstituierung   des   Gesang-   und   Orchestervereins   Frohsinn   im   Jahr   1927   übernahm   er   von   Anfang   an die   Leitung   der   Chorgruppe,   während   Dekan   Leopold   Schwaiger   (1875-1954)   das   Orchester   dirigierte. Ab 1929 übernahm er die Chorregentenstelle in der Pfarrkirche St. Alto, die er bis 1968 ausübte. Die   Übernahme   des   Kirchenchores   war   für   Alto   Rößler   keine   leichte   Aufgabe.   Der   junge   Chorleiter wurde    stets    mit    seinen    musikalischen    Fähigkeiten    an    seinem   Ausbilder    Franz    Xaver    Geisenhofer gemessen.   Im   Jahr   1930   stellte   sich   für   ihn   der   erste   Höhepunkt   ein.   Anlässlich   der   Festwoche   zur 1200-Jahrfeier    war    Alto    Rößler    als    Organist    zusammen    mit    Kaplan    Josef    Strähuber    als    Dirigent verantwortlich   für   die   kirchenmusikalische   Ausgestaltung.   Die   Jahre   von   1929-1935   und   von   1949-1959   wurden   für   ihn   zur musikalischen Blütezeit. In   den   60-iger   Jahren   veränderte   sich   allmählich   seine   Haltung   gegenüber   den   Sängern   des   Männergesangvereins.   Bei   den allwöchentlichen   Vereinsabenden   angesprochen,   was   man   denn   für   Lieder   singen   oder   neu   einstudieren   solle,   kam   von   Herrn Rößler oft die Antwort, es seien doch hier keine Sänger, nur lauter Köpfe. Resignation machte sich breit. Im November 1968 starb Alto Rößler.
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