Theateraufführung 1956
Zu der Theateraufführung war nach der Permiere in der Zeitung am 22. November 1956 zu lesen:
"Die    schöne    Postmeisterin"    hieß    das    reizende    Singspiel,    das    der    Gesang-    und    Orchesterverein    "Frohsinn"    für    eine Theateraufführung   gewählt   hatte.   Die   Aufführung   des   Stückes,   das   mit   einer   spannenden   Handlung   schöne   Melodien   und herzerfrischenden   Humor   vereint,   stand   unter   einem   guten   Stern.   Unter   der   bewährten   Spielleitung   von   Dr.   Drach   waren ausgesuchte Kräfte für die einzelnen Rollen gewonnen worden. Die   Handlung   des   Stückes   ist   einfach   und   zu   Herzen   gehend.   Christl,   die   schöne   Postmeisterin,   spielte   Angela   Kleer,   ihre schwerkranke   Mutter   Maria   Zotz.   Stefan   (Helmut   Glockenstein),   der   Sohn   des   Bürgermeisters   Gottwald   (Richard   Kleer),   verliebt sich   in   seine   Jugendgespielin   Christl.   Der   alte   Sebastian   (Alois   Stiller)   will   ein   vor   Jahren   am   Vater   der   Christl   verübtes   Unrecht wieder   gutmachen   und   übergibt   ihr   einen   Betrag   für   den   Kuraufenthalt   ihrer   Mutter.   Gutsinspektor   Starrmann   (Max   Stiller),   ein Nebenbuhler   Stefans,   will   sich   Christl   gefügig   machen.   Unbeobachtet   entnimmt   er   einem   Postsack   einen   Geldbrief,   stellt   die Summe   der   Christl   für   die   Genesung   der   Mutter   zur   Verfügung   und   erhält   darauf   ihr   Jawort.   Christl   gerät   in   den   Verdacht,   das Geld   gestohlen   zu   haben.   Doch   gelingt   es   Stefan,   die   Unschuld   der   Christl   zu   beweisen.   Leopold,   der   Postknecht   (Hans Neugschwendtner),    Nepomuk    Lindwurm,    der    Dorfpolizist    (Anderl    Oswald)    und    nicht    zuletzt    die    temperamentvolle    und schlagfertige    Dienstmagd    Kathrein    (Doris    Knauscher)    bringen    mit    lustigen    Intrigen    und    Verwechslungen    Humor    in    die spannende Handlung. Das   Stück   wurde   flott   und   sicher   gespielt   und   riss   die   zahlreichen   Zuschauer   immer   wieder   zu   Beifall   hin.   Das   kleine   Orchester des   Vereins,   verstärkt   durch   auswärtige   Kräfte,   begleitete   unter   Stabführung   von   Vorstand   Mair   in   wohlausgewogener   Weise   die reizenden Lieder und Duette des Stücks.
Das Plakat zur Theateraufführung:
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